6.2.6.2 Artikel

Rechts wird zuerst eine Übersicht aller Artikel angezeigt. Mit einem Doppelklick auf die jeweilige Zeile gelangt man zur Detailansicht.


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Abbildung 6.56: Artikel


In der Detailansicht können Sie dann die Artikelnummer/SKU sowie die Bezeichnungen einsehen. Bitte beachten Sie, dass eine einmal vergebene Artikelnummer nachträglich nicht mehr angepasst werden kann. Felder wie Matchcode oder Bezeichnungen können jederzeit bearbeitet werden. Sollten Sie versehentlich eine falsche Artikelnummer vergeben haben, dann sperren Sie den Artikel über das Sperrkennzeichen und legen einen neuen Artikel mit der gewünschten Bezeichnung an.


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Abbildung 6.57: Artikel Detail


Im rechten Bereich 'Lizenzierung' finden sich die Informationen welchem Lizenztyp der Artikel unterliegt sowie in welchem Zeitraum dieser Verfügbar ist. Diese Informationen dienen während der Lizenzberechnungsvorgänge dazu die zu Ihrem Vertrag gültigen Artikel zu erkennen. Über die Felder Ersatz und Priorität ist gesteuert ob der aktuelle Artikel durch einen anderen ersetzt wurde und ob ggf. der ersetzte noch weiter zu verwenden ist sofern lt. Vertrag möglich.

Im Bereich Eigenschaften sind Steuermerkmale für den Artikel festgelegt:

  • c - keine Berechnung über Katalog, die Berechnung erfolgt über die CPL24 internen Marker und nicht über den DNA Katalog (Standardeinstellung für die SPLA ProzessorCore Produkte)
  • C - CAL Element, markiert den Artikel als CAL Element, also ein Artikel der per CPUCoreInstanz lizenziert wird
  • d,D,h,H,K,l,L,p,R - Parameter für das optionale ERP Modul und in diesem Kontext nicht relevant
  • S - SAL Element, markiert den Artikel als SAL Element, also ein Artikel der per Benutzer lizenziert wird

Tabreiter Produkte: In diesem Tab können die Metriken für CAL Artikel hinterlegt werden, jeweils separat für Hyper-V, VMWare oder physisch (-). In der Spalte 'kann ersetzt werden durch' kann ein Artikel angegeben werden der ggf.. den aktuellen Artikel lizenzrechtlich abdecken kann. Im Bild könnte z. B. eine SysCtr DC Core Lizenz in der Virtualisierung durch eine SysCtr DC Core Lizenz auf der physischen Maschine abgedeckt werden. Über die Spalten Faktor, Metrik, min. benötigt und min. Cores pro CPU kann die Berechnung gesteuert werden.

Tabreiter Marker:


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Abbildung 6.58: Artikel Detail


Hier können Sie ein Regelwerk hinterlegen dass zur Erkennung des Artikels führt. Bitte beachten Sie, dass das nur einen Effekt hat wenn der Artikel mit der Kennung 'c' versehen ist. Die Regeln können auf Basis aller Geräte und Benutzereigenschaften arbeiten und beliebig kombiniert werden sowie über Klammerungen und logischen Verknüpfungen gesteuert werden. Eine Kombination von Benutzer und Geräteeigenschaften innerhalb eines Markersatzes macht fachlich in der Regel keinen Sinn und wird auch technisch nicht korrekt verarbeitet werden, da sich die Berechnung immer auf einen konkreten Benutzer oder auf ein konkretes Gerät bezieht und somit entweder die Benutzer oder die Geräteeigenschaften nicht verfügbar sind. Sollten Sie Benutzerattribute abfragen, dann können Sie zusätzlich auch den Attributwert abfragen mit den Feldern Vergleich AD Attribut und Wert AD Attribut.

Tabreiter Einkauf: Hier sind die Einkaufspreise der Artikel zu pflegen. Diese Preise können zeitbezogen erfasst werden und werden im SPLA Report in der Spalte EK Preis aufgeführt.

Tabreiter Lieferanten: Hier sind die möglichen Lieferanten zu einem Artikel aufgeführt sowie der Standardlieferant festgelegt. Der Standardlieferant wird für die Preisfindung herangezogen.

Tabreiter Kundenersetzungen: Hier können Sie die kundenspezifischen Artikelersetzungen für SAL Artikel festlegen. Wenn Sie einen Artikel als SAL Element gekennzeichnet haben sowie ein entsprechendes Markerset dazu erstellt haben, dann müssen Sie hier pro Kunde einstellen welcher Artikel (ggf.. abweichend zum aktuellen Artikel) als SAL Lizenz zum Benutzer gebucht wird. Nur wenn hier eine Eintragung vorhanden ist, findet auch eine Lizenzberechnung für die betroffenen User statt. Dies ist erforderlich um eine evtl. Überschneidung mit den Billing-Gruppen zu verhindern. Ein abweichender Artikel kann z. B. für Lizenzen mit Software Assurance sinnvoll sein, da sich die Artikel mitohne SA technisch nicht unterscheiden lassen. Bitte beachten Sie, dass pro Artikel/Kunde nur eine Abweichung angelegt werden kann sowie pro Kunde/abweichender Artikel nur eine Kombination existieren kann.