2.13.2 PMDService

Der PMD Service ist dafür gedacht, sich auf einen hinterlegten PMD4IIS zu verbinden und sich mittels eines Tokens (Authentifikation Bearer - Header) entsprechend auszuweisen. Ist das Token gültig, so werden die für das Token hinterlegten, abholbereiten Aufgaben abgeholt und direkt lokal ausgeführt. Im Job kann zusätzlich noch eine IP-Adresse sowie eine BIOS - Guid hinterlegt werden, welche geprüft werden, bevor der eigentliche Job ausgeführt wird. Wird ein Job (z.B. durch doppelte Verwendung des Tokens) vom "falschem" Endgerät abgeholt, wird der Job mit einem Fehler abgebrochen und mit Status Fehler zurückgewiesen. In der Oberfläche könne Sie unter "Nachrichten" nachverfolgen wann welcher Status erfolgt ist und ob evtl. Zusatzinformationen vorhanden sind.

Die mehrfache Verwendung des selben Tokens ist nur empfohlen, falls beide Maschinen gleichsam für den Job verfügbar sind. Zu beachten ist hierbei, dass der Job mit hoher Wahrscheinlichkeit (aber nicht garantiert) nur auf einer der Maschinen ausgeführt wird, und das auch nur Zufallsbestimmt durch das jeweilige Abholintervall. Dieses System ermöglicht hier also einen sog. Failover, falls eine Maschine mit dem PMD Service nicht mehr verfügbar ist. Aus Sicherheitsgründen sollten die Ausgeführten Funktionen "Idempotent" sein!
Soll ein Job wirklich garantiert auf mehreren Maschinen ausgeführt werden, so muss für jede Maschine ein entsprechend konfigurierter Job (mit ggf. IP- und / oder BIOS-Guid-Filter) erstellt werden. Eine evtl. Jobreihenfolge kann ebenfalls angegeben werden und führt dazu, dass nachfolgende Jobs erst freigegeben werden, wenn der vorhergehende Job mit Erfolg beendet ist. Wurde ein Job der Kette mit Fehler beendet, bleiben die nachfolgenden Aufgaben im Status Blockiert. Ein manueller Eingriff ist notwendig.
Installiert wird der PMD Service über ein MSI - Paket und installiert sich als Windows-Service, der unter einem anzugebenden Benutzerkonto läuft. In der .config - Datei können initiale Verzögerung (nach Service Start), das Intervall sowie den Modus festgelegt werden. Weiter müssen das PMDToken (für die Identifizierung des Services und der auszuführenden Aufgaben) und das PMDTarget angeben. Das PMDTarget besteht aus der URL sowie dem Connection-Namen, welche in den Einstellungen unter PMD_RSaFTarget bzw. PMD_RSaFTarget_ConnName angegeben werden. Die ConnectionString-Namen werden im PMD4IIS 2.13.1 in der Web.config festgelegt.

Wie erwähnt werden die Aufgaben über den PMD4IIS Service 2.13.1 abgeholt und Rückgabewerte zurückgeschrieben. Ist eine Statusmeldung erfolgt, kann der PMDService im gleichen Zug - und unabhängig vom Abfrageintervall - neu zugeteilte Jobs abholen und in die Verarbeitungsqueue einreihen.

Hinweis: In der Standard - Konfiguration kann der PMDService nur lokale Aufgaben ausführen und leitet keine Aufgaben an einen weiteren Server weiter. Um dies zu erreichen, müssen analog zum ScriptAgent 2.6 IPRange, Blacklist und Whitelist festgelegt werden. Weiter muss der Benutzer unter dem der Service läuft entsprechende Rechte auf den Remote Systemen besitzen.